Montag, 9. Juli 2012

green.life.week 27/12

Und wieder eine Woche ohne neuen Beitrag, aber ich bleibe dran. Viel Spaß bei green.life.week KW 27 :)


Für kollektives Kopfschütteln hat in dieser Woche wohl das japanische Parlament gesorgt, welches zu dem Schluss kam, dass der Super-GAU (ausgelöst durch Erdbeben und Tsunami) letztlich hätte vermieden werden können und auf menschliches Versagen zurückzuführen ist. Süddeutsche.de hat hier und hier davon berichtet.

Ähnlich unglaubwürdig erscheint die Begründung von Südkorea in Zukunft wieder auf Walfang zu gehen: es sei für die wissenschaftliche Forschung! Gegen den Walfang zu kommerziellen Zwecken wurde 1986 von der Internationalen Walfangkommission (IWC) ein Moratorium erlassen. Sürdkorrea nutzt nun ein darin enthaltenes Schlupfloch (wissenschaftliche Forschung) um an das als Delikatesse gehandelte Fleisch zu kommen. Auf Zeit online gibt es neben dem Artikel auch noch einen kurzen Videobericht der Nachrichtenagentur Reuters.

Auf Zeit online bin ich zudem noch über eine interessante Artikel zur Ökobilanz von Fleisch gestoßen. Erstmals wird bei der Berechnung auch die Fläche mit eingerechnet, welche für die Tierhaltung gerodet werden muss.

Am vergangenen Donnerstag lief der Dokumentarfilm "Taste The Waste" von Valentin Thurn das erste mal im TV. Der WDR hat dafür nicht unbedingt die glücklichste Sendezeit gewählt (23.30 - 0.00 Uhr). Ich habe leider auch erst im Nachhinein davon erfahren, aber auf YouTube wird man auch über den Trailer hinaus fündig.




 Über Facebook bin ich in dieser Woche dann noch auf die Initiative "Zu gut für die Tonne!" vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufmerksam geworden. Im Durchschnitt wirft jeder von uns 82kg Lebensmittel oder umgerechnet etwa 235€ pro Jahr in die Tonne. Die Initiative will über Gründe und Folgen aufklären und zielt natürlich darauf ab die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Ich empfehle euch den Wissenstest, bei welchem man durchaus hinzulernen kann (ich z.B. wie man Tomaten richtig lagert).
Subjektiv betrachtet habe ich das Gefühl, dass ich viel weniger wegwerfe seit ich (hauptsächlich) Bio-Lebensmittel kaufe - schon allein weil die Produkte wesentlich teurer sind. Zudem gehe ich ganz anders einkaufen: nicht mehr einen großen Wocheneinkauf, sondern eher 2-3 kleinere Einkäufe pro Woche, da gerade die frischen Produkte ja auch wesentlich schneller verderben. So habe ich einen viel besseren Überblick über die Lebensmittel die ich noch habe und bis wann ich sie verzehrt haben sollte. Geht es euch da ähnlich?


Was hat euch diese Woche bewegt?

Liebe Grüße
°Sun

Kommentare:

  1. Hallo Sun :)
    ich muss immer aufpassen, dass mir nichts schlecht wird, weil ich nie wirklich vorausplane, was ich koche oder wann esse. Deswegen habe ich mir mittlerweile auch angewöhnt öfter frisch einkaufen zu gehen. Mir macht das sogar, für einige sicherlich erstaunlich, Spaß. Aber in stressigen Phasen ist es auch etwas nervig :D.
    Ich finde es auch schrecklich wieviel ein jeder angeblich wegwirft, ganz zu schweigen davon, wieviel von dem weggeworfen wird, was gar nicht erst eingekauft wurde. Nur weil ich mir im Supermarkt die guten Pfirsiche aussuche heißt das ja noch lange nicht, dass die mit Dellen von anderen gekauft und gegessen werden. :-/

    Liebe Grüße
    Mari

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    1. Mir macht das ehrlich gesagt auch Spaß :) Ich bin wie du auch nicht so der große Vorausplaner wenn es ums Essen geht und kaufe dann (vor allem für ein leckeres warmes Gericht) lieber frisch das ein auf was ich große Lust habe.

      Zu dem was ungekauft weggeworfen wird, kommt ja noch die Sachen hinzu, die es gar nicht erst in den Supermarkt geschafft haben, weil sie nicht genauso aussahen wie die anderen Produkte auch. Ich verstehe nicht wieso jeder Apfel annähernd gleich groß sein muss oder die Farbigkeit von Tomaten immer identisch. Das finde ich am Bioladen so schön...da schaffen es auch die unförmigen Kartoffeln und die kurzen Karotten ins Regal.

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