Montag, 23. Juli 2012

green.life.week 28-29/12

In den letzten zwei Wochen hatte ich leider sehr wenig Zeit, daher gibt es heute meinen grünen Wochenrückblick im Doppelpack. Viel Spaß bei green.life.week für KW 28-29 :)

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Bauern nun auch ganz legal ihr eigenes Saatgut von alten Sorten verkaufen dürfen auch wenn dieses nicht offiziell zugelassen ist. Das ist nicht nur ein Sieg für die Bauern, sondern auch für die Biodiversität. Nachzulesen u.a. auf Süddeutsche.de und Zeit online.

In der ersten Ausgabe von green.life.week habe ich euch vom Start der Greenpeace Kampagne zum Schutz der Arktis berichtet. Inzwischen ist diese voll im Gange. Auf der deutschen FB-Fanseite kann man sämtliche Einzelaktionen (z.B. an Shell-Tankstellen) nachvollziehen. Auch eine Aktion mit falschen Shell-Werbebannern war dabei, über die auch auf Süddetusche.de berichtet wurde. Ziel der Kampagne ist es die Arktis zu einem internationalen Schuztgebiet zu erklären, um Ölbohrungen und die damit verbundenen Umweltschäden zu verhindern. Auf der Aktionsseite haben bereits über eine Million Menschen die Petiotion unterzeichnet.
Ehrenamtliche Mitarbeiter von Greenpeace Norwegen haben in einem Video dargestellt, welche Folgen die Bohrungen am Nordpol haben könnten:




Mari von lovingfair hat in einem Artikel auf unfaire Arbeitslöhne in der Textilindustrie in Zusammenhang mit den Olympischen Spielen 2012 hingewiesen. Beim lesen ist mir auch der Adidas-Check von ARD wieder in den Sinn gekommen, der in der Mediathek noch einsehbar ist.

Ein lesenswertes Interview mit dem Präsident des Tierschutzbundes (Thomas Schröder) ist auf Süddeutsche.de nachzulesen. Zudem beantwortete er einige Leserfragen.

Die außergerichtliche Einigung des WWF und des Autors des Schwarzbuch WWF steht scheinbar kurz bevor, wie auf SPON zu lesen ist. Weitere Inforamationen zum Buch und den damit zusammenhängenden Streitigkeiten zwischen WWF und Wilfreid Huismann, findet ihr in einem älteren Artikel auf diesem Blog.

Zudem hat sich der WWF vor wenigen Tagen von seinem Ehrenpräsident Juan Carlos getrennt. Im Aprtil diesen Jahres brach sich der spanische Monarch die Hüfte. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass dies bei der Elefantenjagd geschah. Ein mehr als fragwürdiges Hobby für einen Ehrenpräsidenten der weltbekannten Tierschutzorganisation. Da ist es fast verwunderlich, dass der WWF sich für diese Entscheidung so lang Zeit gelassen hat.


Was hat euch diese Woche bewegt?

Liebe Grüße
°Sun

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